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	<title>Eichsfeld Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Worbis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen.gif]]&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Feste der Stadt Worbis ===&lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
* [[Krengeljägerfest]] (Pfingsten)&lt;br /&gt;
* [[Schützenfest Worbis|Schützenfest]] (Juli)&lt;br /&gt;
* [[Wipperfest]] (Ende September)&lt;br /&gt;
* [[Kirmes Worbis|Kirmes]] (Oktober)&lt;br /&gt;
* [[Karneval Worbis|Karneval]]	(November-März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen und Geschichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krengeljäger|Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?]] &lt;br /&gt;
* [[Sage zum Nadelbrunnen bei Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten der Stadt Worbis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Emilie Hartleb]] &lt;br /&gt;
* [[Katharina Hamelmann]] &lt;br /&gt;
* [[Dr. Johannes Müller]] &lt;br /&gt;
* [[Lambert Rummel]]&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Quaritsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
	 	 &lt;br /&gt;
Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel der Stadt Worbis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  897 Urkundliche Ersterwähnung des Eichsfeldes bei einem Gütertausch des ostfränkischen Königs Arnulf von Kärnten.&amp;quot;...in pago Eichesfelden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1162Urkundliche Ersterwähnung des Ortes Worbis in einer Schenkungsurkunde des Erzbischhofes Konrad von Mainz, u.a. Güter in Worbis, &amp;quot;...pars in Wurbeke...&amp;quot;, im Herrschaftsgebiet der Grafen von Lare (Lohra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1255 In einer Verzichtsurkunde, die vor dem Worbiser Bürgergericht ausgestellt wurde, wird Worbis erstmals als Stadt bezeichnet. &amp;quot;...in civitate Worfece in plebiscito...&amp;quot; Die Urkunde trägt das Siegel der Bürgerschaft von Worbis &amp;quot;...et sigillo burgensium de Worfece...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1289 Landgraf Albrecht von Thüringen kauft von den Grafen von Beichlingen für 300 Mark geprüftes Silber und 10 Mark gewöhnliches Silber &amp;quot;...die Stadt Worbis mit der Hälfte der anliegenden Veste...&amp;quot;. &amp;quot;...civitatem Wurbiz cum dimidietate opidi adiacentis...&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1348 Worbis kommt unter die gemeinschaftliche Herrschaft der Landgrafen von Thüringen und der Mainzer Kurfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1648 Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges hat Worbis nur noch 322 Einwohner, 21 Häuser sind wüst, große Ackerflächen seit Jahren nicht mehr bestellt und die Stadtmauern zum größten Teil zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1945 Am 8.8. werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Kreis Eichsfeld zusammengelegt, Verwaltungssitz ist Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946 Am 29.9. erfolgt die Umbenennung in Kreis Worbis, Sitz Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1952 Am 29.8. werden die beiden Kreise wieder selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1989 Am 9.11. Fall der innerdeutschen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1994 Im Rahmen der kommunalen Neuordnung werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Landkreis Eichsfeld zusammengeschlossen. Sitz der Verwaltung wird Heiligenstadt. Worbis verliert seinen Status als Kreisstadt, behält aber einige kreisliche Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997 Aufnahme in die Fachwerkhausstraße Worbis- Mühlhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis|!Worbis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:wappen.jpg]]== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
* Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
* Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
* Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagen und Geschichten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Bäckergasse, nahe der Stadtmauer, hatten die Bäcker ihre Backstuben und Läden. Wenn frische Krengel gebacken waren, stellten sie die gelungensten Stücke an einem Haken zur Schau, da man zu jener Zeit noch keine Schaufenster kannte. Mit Pusterohren, als Geschosse dienten Schusternägel, schossen Jungen die Krengel aus sicherer Entfernung ab und verschwanden rasch damit. Als eines Tages ein Fremder frühmorgens aus dem Fenster seiner Pension schaute - es war wieder einmal Krengeltag - sah er einen Jungen mit Krengeln in der Hand wegsausen, hinter ihm ein Bäcker und hintendran der Gendarm mit gezogenem Säbel. Als der Fremde verwundert den Kopf schüttelte und seine Wirtin fragte, was denn die da unten machen, sagte sie nur: &amp;quot;Die jagen wieder einmal einen Krengel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	 	 &lt;br /&gt;
''Der Nadelbrunnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten Altengrund, am Stadtrand von Worbis gelegen, befindet sich eine Quelle, die als Altenbrunnen oder Nadelbrunnen bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Wie kam es zu diesem Namen? Eine Witwe aus Worbis hatte einen Jungen, der im 6. Lebensjahr durch eine Augenkrankheit blind wurde. Als kein Mittel half, wurde ihr in einem Traum geraten, die Augen des Jungen siebenmal mit dem Wasser am Altenbrunnen zu waschen. Hierbei fiel ihr eine Nadel von ihrem Brusttuch in das glasklare Wasser. Danach rief der Junge freudig: &amp;quot;Mutter, ich kann sehen! &amp;quot; Ungläubig fragte ihn die Mutter: &amp;quot;Was liegt auf dem Grunde der Quelle? Mutter ich sehe eine Nadel&amp;quot;, antwortete er. Seit dieser Zeit nennt man ihn auch Nadelbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftliche Struktur von Worbis'''&lt;br /&gt;
	 	 &lt;br /&gt;
Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zeittafel der Stadt Worbis	''' 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  897 Urkundliche Ersterwähnung des Eichsfeldes bei einem Gütertausch des ostfränkischen Königs Arnulf von Kärnten.&amp;quot;...in pago Eichesfelden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1162Urkundliche Ersterwähnung des Ortes Worbis in einer Schenkungsurkunde des Erzbischhofes Konrad von Mainz, u.a. Güter in Worbis, &amp;quot;...pars in Wurbeke...&amp;quot;, im Herrschaftsgebiet der Grafen von Lare (Lohra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1255 In einer Verzichtsurkunde, die vor dem Worbiser Bürgergericht ausgestellt wurde, wird Worbis erstmals als Stadt bezeichnet. &amp;quot;...in civitate Worfece in plebiscito...&amp;quot; Die Urkunde trägt das Siegel der Bürgerschaft von Worbis &amp;quot;...et sigillo burgensium de Worfece...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1289 Landgraf Albrecht von Thüringen kauft von den Grafen von Beichlingen für 300 Mark geprüftes Silber und 10 Mark gewöhnliches Silber &amp;quot;...die Stadt Worbis mit der Hälfte der anliegenden Veste...&amp;quot;. &amp;quot;...civitatem Wurbiz cum dimidietate opidi adiacentis...&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1348 Worbis kommt unter die gemeinschaftliche Herrschaft der Landgrafen von Thüringen und der Mainzer Kurfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1648 Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges hat Worbis nur noch 322 Einwohner, 21 Häuser sind wüst, große Ackerflächen seit Jahren nicht mehr bestellt und die Stadtmauern zum größten Teil zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1945 Am 8.8. werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Kreis Eichsfeld zusammengelegt, Verwaltungssitz ist Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946 Am 29.9. erfolgt die Umbenennung in Kreis Worbis, Sitz Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1952 Am 29.8. werden die beiden Kreise wieder selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1989 Am 9.11. Fall der innerdeutschen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1994 Im Rahmen der kommunalen Neuordnung werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Landkreis Eichsfeld zusammengeschlossen. Sitz der Verwaltung wird Heiligenstadt. Worbis verliert seinen Status als Kreisstadt, behält aber einige kreisliche Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997 Aufnahme in die Fachwerkhausstraße Worbis- Mühlhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
* Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
* Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
* Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagen und Geschichten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Bäckergasse, nahe der Stadtmauer, hatten die Bäcker ihre Backstuben und Läden. Wenn frische Krengel gebacken waren, stellten sie die gelungensten Stücke an einem Haken zur Schau, da man zu jener Zeit noch keine Schaufenster kannte. Mit Pusterohren, als Geschosse dienten Schusternägel, schossen Jungen die Krengel aus sicherer Entfernung ab und verschwanden rasch damit. Als eines Tages ein Fremder frühmorgens aus dem Fenster seiner Pension schaute - es war wieder einmal Krengeltag - sah er einen Jungen mit Krengeln in der Hand wegsausen, hinter ihm ein Bäcker und hintendran der Gendarm mit gezogenem Säbel. Als der Fremde verwundert den Kopf schüttelte und seine Wirtin fragte, was denn die da unten machen, sagte sie nur: &amp;quot;Die jagen wieder einmal einen Krengel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	 	 &lt;br /&gt;
''Der Nadelbrunnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten Altengrund, am Stadtrand von Worbis gelegen, befindet sich eine Quelle, die als Altenbrunnen oder Nadelbrunnen bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Wie kam es zu diesem Namen? Eine Witwe aus Worbis hatte einen Jungen, der im 6. Lebensjahr durch eine Augenkrankheit blind wurde. Als kein Mittel half, wurde ihr in einem Traum geraten, die Augen des Jungen siebenmal mit dem Wasser am Altenbrunnen zu waschen. Hierbei fiel ihr eine Nadel von ihrem Brusttuch in das glasklare Wasser. Danach rief der Junge freudig: &amp;quot;Mutter, ich kann sehen! &amp;quot; Ungläubig fragte ihn die Mutter: &amp;quot;Was liegt auf dem Grunde der Quelle? Mutter ich sehe eine Nadel&amp;quot;, antwortete er. Seit dieser Zeit nennt man ihn auch Nadelbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftliche Struktur von Worbis'''&lt;br /&gt;
	 	 &lt;br /&gt;
Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zeittafel der Stadt Worbis	''' 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  897 Urkundliche Ersterwähnung des Eichsfeldes bei einem Gütertausch des ostfränkischen Königs Arnulf von Kärnten.&amp;quot;...in pago Eichesfelden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1162Urkundliche Ersterwähnung des Ortes Worbis in einer Schenkungsurkunde des Erzbischhofes Konrad von Mainz, u.a. Güter in Worbis, &amp;quot;...pars in Wurbeke...&amp;quot;, im Herrschaftsgebiet der Grafen von Lare (Lohra)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1255 In einer Verzichtsurkunde, die vor dem Worbiser Bürgergericht ausgestellt wurde, wird Worbis erstmals als Stadt bezeichnet. &amp;quot;...in civitate Worfece in plebiscito...&amp;quot; Die Urkunde trägt das Siegel der Bürgerschaft von Worbis &amp;quot;...et sigillo burgensium de Worfece...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1289 Landgraf Albrecht von Thüringen kauft von den Grafen von Beichlingen für 300 Mark geprüftes Silber und 10 Mark gewöhnliches Silber &amp;quot;...die Stadt Worbis mit der Hälfte der anliegenden Veste...&amp;quot;. &amp;quot;...civitatem Wurbiz cum dimidietate opidi adiacentis...&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1348 Worbis kommt unter die gemeinschaftliche Herrschaft der Landgrafen von Thüringen und der Mainzer Kurfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1648 Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges hat Worbis nur noch 322 Einwohner, 21 Häuser sind wüst, große Ackerflächen seit Jahren nicht mehr bestellt und die Stadtmauern zum größten Teil zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1945 Am 8.8. werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Kreis Eichsfeld zusammengelegt, Verwaltungssitz ist Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946 Am 29.9. erfolgt die Umbenennung in Kreis Worbis, Sitz Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1952 Am 29.8. werden die beiden Kreise wieder selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1989 Am 9.11. Fall der innerdeutschen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1994 Im Rahmen der kommunalen Neuordnung werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Landkreis Eichsfeld zusammengeschlossen. Sitz der Verwaltung wird Heiligenstadt. Worbis verliert seinen Status als Kreisstadt, behält aber einige kreisliche Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997 Aufnahme in die Fachwerkhausstraße Worbis- Mühlhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://eichsfeldwiki.de/index.php?title=Worbis&amp;diff=5710</id>
		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
* Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
* Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
* Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagen und Geschichten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Bäckergasse, nahe der Stadtmauer, hatten die Bäcker ihre Backstuben und Läden. Wenn frische Krengel gebacken waren, stellten sie die gelungensten Stücke an einem Haken zur Schau, da man zu jener Zeit noch keine Schaufenster kannte. Mit Pusterohren, als Geschosse dienten Schusternägel, schossen Jungen die Krengel aus sicherer Entfernung ab und verschwanden rasch damit. Als eines Tages ein Fremder frühmorgens aus dem Fenster seiner Pension schaute - es war wieder einmal Krengeltag - sah er einen Jungen mit Krengeln in der Hand wegsausen, hinter ihm ein Bäcker und hintendran der Gendarm mit gezogenem Säbel. Als der Fremde verwundert den Kopf schüttelte und seine Wirtin fragte, was denn die da unten machen, sagte sie nur: &amp;quot;Die jagen wieder einmal einen Krengel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	 	 &lt;br /&gt;
''Der Nadelbrunnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten Altengrund, am Stadtrand von Worbis gelegen, befindet sich eine Quelle, die als Altenbrunnen oder Nadelbrunnen bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Wie kam es zu diesem Namen? Eine Witwe aus Worbis hatte einen Jungen, der im 6. Lebensjahr durch eine Augenkrankheit blind wurde. Als kein Mittel half, wurde ihr in einem Traum geraten, die Augen des Jungen siebenmal mit dem Wasser am Altenbrunnen zu waschen. Hierbei fiel ihr eine Nadel von ihrem Brusttuch in das glasklare Wasser. Danach rief der Junge freudig: &amp;quot;Mutter, ich kann sehen! &amp;quot; Ungläubig fragte ihn die Mutter: &amp;quot;Was liegt auf dem Grunde der Quelle? Mutter ich sehe eine Nadel&amp;quot;, antwortete er. Seit dieser Zeit nennt man ihn auch Nadelbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftliche Struktur von Worbis'''&lt;br /&gt;
	 	 &lt;br /&gt;
Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeittafel der Stadt Worbis	 	 &lt;br /&gt;
897&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundliche Ersterwähnung des Eichsfeldes bei einem Gütertausch des ostfränkischen Königs Arnulf von Kärnten.&amp;quot;...in pago Eichesfelden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
1162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundliche Ersterwähnung des Ortes Worbis in einer Schenkungsurkunde des Erzbischhofes Konrad von Mainz, u.a. Güter in Worbis, &amp;quot;...pars in Wurbeke...&amp;quot;, im Herrschaftsgebiet der Grafen von Lare (Lohra)&lt;br /&gt;
1255&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Verzichtsurkunde, die vor dem Worbiser Bürgergericht ausgestellt wurde, wird Worbis erstmals als Stadt bezeichnet. &amp;quot;...in civitate Worfece in plebiscito...&amp;quot; Die Urkunde trägt das Siegel der Bürgerschaft von Worbis &amp;quot;...et sigillo burgensium de Worfece...&amp;quot;&lt;br /&gt;
1289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgraf Albrecht von Thüringen kauft von den Grafen von Beichlingen für 300 Mark geprüftes Silber und 10 Mark gewöhnliches Silber &amp;quot;...die Stadt Worbis mit der Hälfte der anliegenden Veste...&amp;quot;. &amp;quot;...civitatem Wurbiz cum dimidietate opidi adiacentis...&amp;quot; &lt;br /&gt;
1348&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worbis kommt unter die gemeinschaftliche Herrschaft der Landgrafen von Thüringen und der Mainzer Kurfürsten.&lt;br /&gt;
1648&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges hat Worbis nur noch 322 Einwohner, 21 Häuser sind wüst, große Ackerflächen seit Jahren nicht mehr bestellt und die Stadtmauern zum größten Teil zerstört.&lt;br /&gt;
1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.8. werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Kreis Eichsfeld zusammengelegt, Verwaltungssitz ist Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.9. erfolgt die Umbenennung in Kreis Worbis, Sitz Heiligenstadt.&lt;br /&gt;
1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.8. werden die beiden Kreise wieder selbständig.&lt;br /&gt;
1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.11. Fall der innerdeutschen Grenzen.&lt;br /&gt;
1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der kommunalen Neuordnung werden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Landkreis Eichsfeld zusammengeschlossen. Sitz der Verwaltung wird Heiligenstadt. Worbis verliert seinen Status als Kreisstadt, behält aber einige kreisliche Ämter.&lt;br /&gt;
1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme in die Fachwerkhausstraße Worbis- Mühlhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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		<updated>2011-03-21T19:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
* Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
* Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
* Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagen und Geschichten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Bäckergasse, nahe der Stadtmauer, hatten die Bäcker ihre Backstuben und Läden. Wenn frische Krengel gebacken waren, stellten sie die gelungensten Stücke an einem Haken zur Schau, da man zu jener Zeit noch keine Schaufenster kannte. Mit Pusterohren, als Geschosse dienten Schusternägel, schossen Jungen die Krengel aus sicherer Entfernung ab und verschwanden rasch damit. Als eines Tages ein Fremder frühmorgens aus dem Fenster seiner Pension schaute - es war wieder einmal Krengeltag - sah er einen Jungen mit Krengeln in der Hand wegsausen, hinter ihm ein Bäcker und hintendran der Gendarm mit gezogenem Säbel. Als der Fremde verwundert den Kopf schüttelte und seine Wirtin fragte, was denn die da unten machen, sagte sie nur: &amp;quot;Die jagen wieder einmal einen Krengel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	 	 &lt;br /&gt;
''Der Nadelbrunnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten Altengrund, am Stadtrand von Worbis gelegen, befindet sich eine Quelle, die als Altenbrunnen oder Nadelbrunnen bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Wie kam es zu diesem Namen? Eine Witwe aus Worbis hatte einen Jungen, der im 6. Lebensjahr durch eine Augenkrankheit blind wurde. Als kein Mittel half, wurde ihr in einem Traum geraten, die Augen des Jungen siebenmal mit dem Wasser am Altenbrunnen zu waschen. Hierbei fiel ihr eine Nadel von ihrem Brusttuch in das glasklare Wasser. Danach rief der Junge freudig: &amp;quot;Mutter, ich kann sehen! &amp;quot; Ungläubig fragte ihn die Mutter: &amp;quot;Was liegt auf dem Grunde der Quelle? Mutter ich sehe eine Nadel&amp;quot;, antwortete er. Seit dieser Zeit nennt man ihn auch Nadelbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirtschaftliche Struktur von Worbis'''&lt;br /&gt;
	 	 &lt;br /&gt;
Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://eichsfeldwiki.de/index.php?title=Worbis&amp;diff=5708</id>
		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
* Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
* Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
* Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
* Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagen und Geschichten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kamen die Worbiser zu ihrem Spitznamen Krengeljäger?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Bäckergasse, nahe der Stadtmauer, hatten die Bäcker ihre Backstuben und Läden. Wenn frische Krengel gebacken waren, stellten sie die gelungensten Stücke an einem Haken zur Schau, da man zu jener Zeit noch keine Schaufenster kannte. Mit Pusterohren, als Geschosse dienten Schusternägel, schossen Jungen die Krengel aus sicherer Entfernung ab und verschwanden rasch damit. Als eines Tages ein Fremder frühmorgens aus dem Fenster seiner Pension schaute - es war wieder einmal Krengeltag - sah er einen Jungen mit Krengeln in der Hand wegsausen, hinter ihm ein Bäcker und hintendran der Gendarm mit gezogenem Säbel. Als der Fremde verwundert den Kopf schüttelte und seine Wirtin fragte, was denn die da unten machen, sagte sie nur: &amp;quot;Die jagen wieder einmal einen Krengel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	 	 &lt;br /&gt;
 	 	&lt;br /&gt;
''Der Nadelbrunnen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im so genannten Altengrund, am Stadtrand von Worbis gelegen, befindet sich eine Quelle, die als Altenbrunnen oder Nadelbrunnen bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
Wie kam es zu diesem Namen? Eine Witwe aus Worbis hatte einen Jungen, der im 6. Lebensjahr durch eine Augenkrankheit blind wurde. Als kein Mittel half, wurde ihr in einem Traum geraten, die Augen des Jungen siebenmal mit dem Wasser am Altenbrunnen zu waschen. Hierbei fiel ihr eine Nadel von ihrem Brusttuch in das glasklare Wasser. Danach rief der Junge freudig: &amp;quot;Mutter, ich kann sehen! &amp;quot; Ungläubig fragte ihn die Mutter: &amp;quot;Was liegt auf dem Grunde der Quelle? Mutter ich sehe eine Nadel&amp;quot;, antwortete er. Seit dieser Zeit nennt man ihn auch Nadelbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://eichsfeldwiki.de/index.php?title=Worbis&amp;diff=5707</id>
		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feste der Stadt Worbis	''' &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Persönlichkeiten der Stadt Worbis'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie Hartleb (1821 - 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
legte als erste Frau des Eichsfeldes am Lehrerseminar in Heiligenstadt 1842 die Lehrerprüfung ab und war Mitbegründerin der &amp;quot;Bergschule&amp;quot; in Heiligenstadt&lt;br /&gt;
 Katharina Hamelmann (1826 - 1887)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stifterin des Krankenhauses in Worbis&lt;br /&gt;
 Dr. Johannes Müller (1884 - 1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gehört zu den bekanntesten Heimatforschern des Eichsfeldes, Herausgeber der Zeitschrift &amp;quot;Unser Eichsfeld&amp;quot; und Vorsitzender des Vereins für Eichsfelder Heimatkunde bis 1945&lt;br /&gt;
 Lambert Rummel (1876 - 1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besaß außerordentliche Kenntnisse über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt und war u.a. wissenschaftlicher Berater der Universität Jena und der Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
 Bernhard Quaritsch (1819 - 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war einer der bekanntesten Buchhändler Londons in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feste der Stadt Worbis	 	 &lt;br /&gt;
Krengeljägerfest( Pfingsten )&lt;br /&gt;
Schützenfest 	( Juli )&lt;br /&gt;
Wipperfest	( Ende September )&lt;br /&gt;
Kirmes	        ( Oktober )&lt;br /&gt;
Karneval	( November-März )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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		<title>Worbis</title>
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		<updated>2011-03-21T19:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renato Pietsch: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
'''Worbis''' gehört heute verwaltungsrechtlich zur [[Einheitsgemeinde Leinefelde-Worbis]].&lt;br /&gt;
Stadt Worbis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Worbis wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1162 zum ersten Mal erwähnt. Der Ortsname läßt jedoch die Deutung zu, daß der Ort mit Sicherheit schon um 900 bestanden hat. Bereits im 13.Jahrhundert besaß Worbis das Marktrecht und durfte zweimal im Jahr Markt abhalten. Durch den Grafen von Beichlingen (thüringisches Grafengeschlecht) erhielt Worbis zwischen 1238 und 1255 das Stadtrecht. Leider ist die Urkunde darüber bei Brandschatzungen durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg (1632) vernichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1373 kam die Stadt ganz in den Besitz des Kurfürsten von Mainz. Das erste bekannte Worbiser Wappen stammt aus dem Jahre 1576. Es ist begründet durch den Wappenbrief des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg. Es zeigt einen zweigeteilten Schild. In der oberen Hälfte ist das silberfarbene Mainzer Rad auf rotem Grund zu sehen. Die untere Hälfte zeigt die roten Beichlinger Zwergbalken auf goldenem Grund. Gekrönt wird der Wappenschild durch einen silberfarbenen Helm mit Helmzier in den Stadtfarben. Eine spätere Ergänzung stellen die beiden grünblättrigen entgegengestellten Weidenzweige dar. Sie symbolisieren die im 18. und 19.Jahrhundert geläufige Ableitung des Wortes Worbis von dem wendischen Wort &amp;quot;wrba&amp;quot; = Weidenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Wappen nach den im Freistaat Thüringen geltenden Verordnungen vereinfacht. 1802, im Zuge der Neuordnung Europas unter Napoleon, erhielt Preußen im Tausch gegen rheinische Gebiete das Eichsfeld; damit wurde auch Worbis preußisch. Als 1816 der preußische Teil des Eichsfeldes in die Kreise Heiligenstadt und Worbis unterteilt wurde, wurde Worbis Kreisstadt. Bis auf eine kurze Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg blieb Worbis bis zur Neugliederung des Landes Thüringen im Jahr 1994 Kreisstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Stadt zum Landkreis Eichsfeld, besitzt aber noch wichtige Verwaltungsbehörden des Landratsamtes. Schon im Mittelalter hatte die Stadt eine sehr günstige Verkehrslage. So verlief die &amp;quot;Nürnberger Frachtstraße&amp;quot; von Mühlhausen über Worbis nach Duderstadt, und eine zweite Straße führte, von Norden kommend, über den Holunger Paß nach Worbis und weiter ins Leinetal. Auch heute verlaufen mit den Bundesstraßen B247 und B80 zwei Hauptverkehrswege durch Worbis. Für den Tourismus wird von Bedeutung sein, daß die Stadt Worbis seit 1997 an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Diese Regionalstraße verbindet Stollberg im Harz mit Schmalkalden im Thüringer Wald und führt durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinefelde-Worbis entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde-Worbis ist sowohl nach Größe als auch nach Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Landkreis Eichsfeld und außerdem funktionsteiliges Mittelzentrum für den östlichen Teil des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [[Leinefelde-Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.worbis.de Stadtverwaltung Worbis] (heute [[Leinefelde-Worbis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Worbis| ]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Renato Pietsch</name></author>
		
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