Über das Eichsfeld

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Das Eichsfeld um 1900

Das Eichsfeld ist eine historische Landschaft im südöstlichen Niedersachsen, nordwestlichen Thüringen und nordöstlichen Hessen zwischen Harz und Werra. Vom Eichsfeld leitet der Landkreis Eichsfeld seinen Namen ab. Dieser umfasst allerdings bei weitem nicht alle Orte des historischen Eichsfelds, dafür aber andere, die ursprünglich nicht zum Eichsfeld gehörten.

Städte im Eichsfeld

Städte im Eichsfeld sind Duderstadt, Heilbad Heiligenstadt, Dingelstädt sowie Worbis und Leinefelde (seit 2004 Leinefelde-Worbis).

Eine Übersicht über alle Orte des Eichsfelds bietet die Liste der Orte im Eichsfeld.

Prägung

Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Fürstbistums Mainz, worauf noch heute das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Dadurch blieb es über die Reformation hinweg fast ausschließlich katholisch und fand im gemeinsamen Glauben und Brauchtum die Grundlage seiner Identität.

Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Ober- und thüringischen Untereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung. Auch heute noch liegt die Zahl der regelmäßigen Kirchgänger über dem Bundesdurchschnitt.


lexikalisch


das Eichsfeldlied

Inoffizielle Hymne des Eichsfeldes ist das Eichsfeldlied.

kulinarisch

Kulinarisch bekannt ist das Eichsfeld auch für seine Mettwurst („Eichsfelder Feldgieker“ (auch „Feldkieker“), „Stracke“ und „Eichsfelder Kälberblase“), Schmandkuchen und andere Spezialitäten.